Wissenschaft, gerade Nachhaltigkeitswissenschaft, ist ein kollaboratives Unterfangen. Das trifft insbesondere auch auf das Schreiben von Publikationen zu. Daher ist es von erheblicher Bedeutung, dass man sich passende Kooperationspartner*innen und letztlich Ko-Autor*innen sucht, die nicht nur die notwendige Expertise mitbringen, sondern mit denen man auch gut klar kommt. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie man an die Ko-Autor*innen-Suche herangehen kann.
Weiterlesen »Autor: Bartosz Bartkowski
Geht die Welt unter oder geht es uns so gut wie noch nie zuvor?
Und sind das überhaupt widersprüchliche Aussagen?
Weiterlesen »Die Ackerbaustrategie 2035: sinnvolle Ziele, wenig Umsetzungsideen
Vor drei Wochen, kurz vor Weihnachten, präsentierte die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, das Diskussionspapier zur Ackerbaustrategie 2035. Im Folgenden möchte ich eine Einschätzung dieser Strategie wagen, mit Fokus auf Agrarumweltfragen – die eine zentrale Rolle in dem Papier spielen.
Weiterlesen »Wofür Modellierung sozial–ökologischer Systeme gut sein kann, Teil 2: Grenzen
Im vorherigen Beitrag habe ich versucht zu begründen, warum ich es (inzwischen) für sinnvoll und nützlich halte, mich Fragen der Umweltpolitik mithilfe von Modellen zu nähern. Nun möchte ich die dort gemachten Aussagen zum Potenzial der Modellierung sozial–ökologischer Systeme qualifizieren, indem ich auf ein paar ausgewählte Herausforderungen und Grenzen hinweise.
Weiterlesen »Wofür Modellierung sozial–ökologischer Systeme gut sein kann, Teil 1: Potenzial
Hätte mich vor 3–4 Jahren jemand danach gefragt, wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass Modellierung mal ein (wichtiger) Bestandteil meiner Forschung werden würde. Modelle, in denen menschliches Verhalten (im weitesten Sinne) eine Rolle spielt, stimmten mich immer skeptisch. Einer der frühesten Forschungsbereiche, mit denen ich mich auseinandersetzte, war die Klimaökonomik – und ich bin weiterhin der Meinung, dass ökonomische Klimamodelle (Integrated Assessment Models) grober Unfug sind. Da ich nun selbst angefangen habe, Modelle zu verwenden bzw. selbst zu modellieren, sehe ich mich manchmal gezwungen, dies vor mir selbst und vor Anderen rechtfertigen. Wann ist es denn sinnvoll, sozial–ökologische Systeme zu modellieren, und was ist dabei zu beachten?
Weiterlesen »Die Grenzen planetarer Grenzen
Planetare Grenzen sind eines der einflussreichsten Konzepte im heutigen Nachhaltigkeitsdiskurs. Die zwei Hauptpublikationen des Autor*innen-Teams um Johann Rockström und Will Steffen (Rockström et al 2009; Steffen et al 2015) wurden über 3,5 bzw. über 4 Tausend mal zitiert. Planetare Grenzen waren die konzeptionelle Grundlage des 2011er WBGU-Gutachtens Welt im Wandel und wurden durch Kate Raworths Donut-Ökonomie zusätzlich popularisiert. Doch wie so häufig mit so populären Ideen sind auch die planetaren Grenzen kritisch zu beäugen.
Weiterlesen »Skeptische Ökonomie im Jahr 2019
Sofern zwei Beobachtungen als Trend betrachtet werden können, ist ein rückblickender Beitrag am Ende des Jahres inzwischen eine Tradition auf Skeptische Ökonomie – nach 2017 und 2018 möchte ich mit dieser Tradition weitermachen.
Weiterlesen »Neue Domain
Liebe Leser*innen,
Skeptische Ökonomie hat ab heute eine neue Domain: skeptischeoekonomie.net Von der alten wordpress.com-Adresse wird man weiterhin hierher weitergeleitet. Außerdem sollte keine störende Werbung mehr eingeblendet werden.
Ende der Durchsage. BB
Verhalten an der Ladentheke vs. Verhalten an der Urne
Was bei Landwirt*innen in Deutschland (aber auch anderswo) häufig zu Unmut führt, ist die Diskrepanz zwischen, einerseits, den Forderungen an die Landwirtschaft, die in Zeitungskommentaren, Demonstrationen, Talkshows, Petitionen und Volksbegehren geäußert werden und, andererseits, dem typischen Konsumverhalten. Vereinfacht geht es darum, dass viele Menschen von der Landwirtschaft offenbar mehr Umwelt- und Tierschutz fordern – gleichwohl nicht bereit zu sein scheinen, die damit einhergehenden höheren Lebensmittelpreise zu akzeptieren. Dabei gibt es zahlreiche Erklärungen für diese Variation des value–action/attitude–behaviour gap.
Weiterlesen »Wie ist es nun mit Bio-Lebensmitteln und Klimaschutz?
Kürzlich sorgte eine britische Studie zu den Treibhausgasemissionen von Bio-Landwirtschaft für einigen Wirbel. Obwohl ich die Ergebnisse der Studie für sehr interessant und relevant halte, gilt es bei ihrer Interpretation einiges zu beachten. Daher hiermit: der Versuch einer Einordnung.
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