Eine Kritik globaler Politikanalysen

Es ist manchmal erstaunlich, was man als gestandene Wissenschaftlerin alles publiziert bekommt, und dazu noch in renommierten Zeitschriften. Ein Beispiel: ich bin mir sicher, wenn ich und ein paar meiner No-Name-Kolleg*innen Policy design for the Anthropocene geschrieben und bei Nature Sustainability eingereicht hätten, wäre das Manuskript nach kurzem Prozess abgelehnt worden.1 Vor allem zeigt dieses Paper aber sehr eindrucksvoll, warum Politikanalysen auf globaler Ebene (meist) keinen großen Sinn machen.

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