Investitionsförderung für nachhaltige Landwirtschaft und Quersubventionierung von Großkonzernen

In zwei aktuellen Texten (hier und da) habe ich mich für die verstärkte Nutzung von Investitionsförderung ausgesprochen als einem Instrument, das die Transformation der Landwirtschaft zu mehr Nachhaltigkeit bzw. Multifunktionalität unterstützen kann. Gestern beim Vortrag von Robert Finger (ETH Zürich) am UFZ kam die Diskussion ebenfalls auf Investitionsförderung im Kontext der Nachhaltigkeitspotenziale der Digitalisierung. Dabei ging es unter anderem um die Frage, ob man mit Investitionsförderung nicht am Ende „Agrarmultis“ wie bspw. Bayer quersubventioniert. Und ich habe mich gefragt, ob das schlimm wäre.

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Mit bedingungslosem Grundeinkommen ins Zeitalter der Maschinen?

Ein häufig genanntes Argument für das bedinungslose Grundeinkommen (BGE) ist, dass es eine Antwort sei auf das kommende „Zeitalter der Maschinen“ – die Digitalisierung und Maschinisierung der Arbeitswelt. Abgesehen davon, für wie realistisch man solche Visionen einer weitgehend von Maschinen, Algorithmen und künstlichen Intelligenzen dominierten „Arbeits“welt hält, stellt sich die Frage, ob das BGE dieses vermeintliche Schreckensszenario mittelfristig nicht eher beschleunigen würde.Weiterlesen »